AG Kanon/Kritik

Profil

Die AG Kanon/Kritik hat zum Ziel, Diskussionen, Diskurse, Forschungsarbeiten um und über den Status, die Genese, die Grenzen und die Erweiterung des philosophischen Kanons zu erfassen und weiterzutreiben. Dabei geht es sowohl um eine kritische Perspektive auf die ausschließenden und einschließenden Effekte des (impliziten) Kanons wie auch um den Wert kanonischer Texte und Autor*innen für Forschende, Lehrende und Lernende der Philosophie. Fragen nach Wissensproduktion wie nach Gesellschaftsreproduktion, Fragen nach einem möglichen Fortschritt und der Varianz von philosophischem Denken sowie Fragen nach Methoden der Philosophiegeschichtsschreibung vereinen in der Untersuchung des philosophischen Kanons philosophische Forschung und Fachdidaktik. Insbesondere die Lehre der Philosophie eignet sich als Untersuchungsgegenstand, um – beispielsweise durch Analyse von (Schul-)Büchern, Seminarplänen, Lehrplänen und Curricula – den Kanon empirisch zu erfassen. Lehrende und Forschende (an Schulen oder Universitäten), die Interesse an der AG haben, können sich mit einer Mail an Dagmar Comtesse (d.comtesse@uni-muenster.de) richten.

Aktuelle Termine

Nächstes Treffen am 14.03. 2022 um 12.00h (Zoom)

Mitglieder

Vannes Albus (Universität Paderborn)
Anne Burkard (Universität Göttingen)
Bettina Bussmann (Universität Salzburg)
Comtesse, Dagmar (WWU Münster)
Golus, Kinga (Universität Bielefeld)
Laura Martena, Laura (Universität Göttingen)
Katharina Schulz (Universität zu Köln)
Annika von Lüpke (LMU München)
Manuel Lorenz
Michael Wittschier